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Kapitalbereitstellungsprovion bei Import-Sendungen?

Neben der normalen Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren, verlangen viele Transporteure auch eine sog. "Kapitalbereitstellungsprovision". Damit ist eine Gebühr gemeint, die die Kosten für die Verauslagung von Sicherheiten gegenüber dem Zoll abdecken soll. 

 

Ein Spediteur, Paketdienst oder Zollagent muss gegenüber dem Zollamt gewisse Sicherheiten hinterlegen. Im Regelfall werden das Bankbürgschaften sein. Diese Sicherheiten kosten natürlich Geld und diesen Aufwand wollen sich die meisten von Ihnen vergüten lassen. Die Höhe der Kapitalbereitstellungsprovion wird jedoch oftmals recht willkürlich gewählt und ist oft vom Importeur nur schwer nachzuvollziehen. 

 

Deshalb sollten Sie vor der Auftragsvergabe immer auch diese Kosten im Auge behalten und schriftlich geben lassen. 

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